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ToHaMe

Torgeir Hatzel-Meimers

alias

"Kleine Eule"
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Reittherapie

Was ist das eigentlich?

Als Reittherapie wird eine sogenannte funktionale Dreiecksbeziehung zwischen Pferd, Reiter und Therapeut bezeichnet.

Über den Umgang mit dem Pferd als Mittler (Medium) öffnet sich der Klient (Patient) so, dass der Therapeut in die Lage versetzt wird auf den Klienten, unter Einbeziehung des Pferdes, einzuwirken.

 

Dabei spielt es keine Rolle, ob der Bedarf des Klienten im physiologischen, psychologischen oder neurologischen Bereich liegt.

 

Querschnittslähmungen, Haltungsschäden aller Gliedmaßen oder z.B. Bandscheibenvorfälle können ebenso mit dem Pferd therapiert werden, wie Spastiken, Verhaltensauffälligkeiten, Atemwegserkrankungen, Lernschwächen oder Authismus. Besonders bei Kindern mit dem Down-Syndrom eignet sich die Therapie im Sinne der Frühförderung.

Sehr präventiv wirkt sich auch eine Beckenbodengymnastik zu Pferd aus.

 

Dabei gilt es zu beachten, dass ein Reittherapeut, der sich auf körperliche Gebrechen oder seelische Schwierigkeiten eines Patienten einlässt, dazu verpflichtet ist, sich bei behandelnden Ärzten und anderen Therapeuten wie z.B. Psychologen, Logopäden, Ergo- oder Physiotherapeuten, als mitwirkend anzuzeigen.

Wie ist die Wirkung?

Eine etwas plastischere Darstellung der Funktionsweise der Reittherapie habe ich auf einem eigens dafür entwickelten Flyer zum Herunterladen dargestellt.

Kleiner Hinweis:
Als Psychosomatik bezeichnet man die Auswirkungen der Seele auf den Körper.
Als Somatopsychik bezeichnet man die Veränderung der Psyche durch körperliche Betätigung.
Flyer Kleine Eule Reittherapie.pdf
PDF-Dokument [1.4 MB]

 

Die Bandbreite kann man wohl am besten durch Zitate darstellen. Sie reicht von:

 

"Also nach den ersten zwei Malen habe ich gedacht, na ob das überhaupt was bringt, aber nach dem fünften Mal hatte ich das Gefühl mein Kind ist wie verwandelt. Endlich, wir haben alles versucht, nichts hat geholfen, - Danke!"

(Diagnose: Selektiver Mutismus / Kind 6 Jahre)

 

...über...

 

"Noch vor zwei Jahren habe ich mich um das Kind bis in´s hohe Alter kümmern sehen.

Unglaublich, welcher Wandel sich in dieser Zeit bei Kleine Eule vollzogen hat. Ab diesen Sommer (2015) geht J. in eine Ausbildung als MPA, deswegen müssen wir leider abbrechen. Aber allein was dieses Kind nur schulisch für Fortschritte gemacht hat, lässt sich mit 180° garnicht ausdrücken. Durch die Reittherapie haben wir schon vor zwei Jahren richtig Hoffnung bekommen. Auch der Umgang in der Kleingruppe hat sehr viel gebracht." (Diagnose: ADHS in Umkehrung mit Wesenszügen aus dem Authistischen Spektrum / Jugendlich 13. - 16. Lebensjahr)

 

...bis zu...

 

"Der Junge braucht das einfach. Ich hätt´s selbst nicht geglaubt, aber als er bei Ihnen war, hat er sich so zum Guten gemacht, dass wir gerne wieder kommen würden. Ich bringe ihn auch sehr gerne her, also so ist das nicht."

(Diagnose: Verhaltensauffälligkeit - nicht näher benannte somatische Störung / Kind 9 Jahre u. nochmal als Jugendlicher 13 Jahre)

 

 

 

Persönliche Anmerkung von Kleine Eule: "Es versteht sich, dass die so genannte Chemie zwischen Pferd, Therapeut und Klient/in stimmen muss."

Natürlich hat es auch Menschen gegeben die den therapeutischen Umgang vorzeitig beendet haben. Die eindeutige Mehrzahl ist aber nicht nur geblieben sondern hat auch richtig Spass gehabt.

Noch weitere Fragen? Ran ans Eingemachte!

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Übernimmt die Krankenkasse?

Die Antwort ist einfach und lautet, trotz mehr als tausendfacher Beweise dafür, wie positiv sich eine Reittherapie auf einen Genesungs- oder Lernprozess auswirkt und sogar diesen häufig überhaupt erst in Gang bringt: Nö!

Es gibt Gerüchte dass einige wenige private Kassen die Kosten zum Teil übernehmen, bei "Kleine Eule" ist dies jedoch noch nie vorgekommen.

Warum kostet das so viel?

Der hauptsächlich kostentreibende Faktor ist die Versorgung des Pferdes.

Für eine Reittherapie wird aus Gründen der Abgeschiedenheit nach aussen und aus Wetterschutzgründen eine Reithalle genutzt.

An diese angeschlossen ist dann meist auch die Pensionierung des oder der Pferde.

In einem Stall mit einfachen Standarts (Toilette etc.) gilt eine Stallmiete von 230,00 €/Mon./Pferd in der hiesigen Region als üblich.

Hinzu kommen dann die Kosten für den Tierarzt ca. 30 €/Mon., den Schmied ca. 10 €/Mon. Kraftfutter ca. 60 €/Mon. und ggf. auch für die Gymnastizierung unter dem Sattel die gern auch 25 €/Std. kostet.

Schnell kann sich ein Kostenapparat von 350,00 €/Monat aufbauen.

Der Therapeut hat in dieser Rechnung allerdings noch nichts verdient...

Gibt es andere Finanzierungsmöglichkeiten?

Die einzigen "Kleine Eule" bekannten Finanzierungsmöglichkeiten laufen über die Sozialen Gesetzbücher SGB IV + VIII.

Was bedeutet, die Unterstützung müsste über das Jugend- bzw. Sozialamt beantragt werden.

Wie kann man die "Schwarzen Schafe" erkennen?

Obwohl es sogar einen Bundesverband der Reittherapeuten gibt, ist es bisher nicht gelungen den Begriff des Reittherapeuten schützen zu lassen.

Buchstäblich jeder darf sich so bezeichnen oder nennen.

 

Lassen Sie sich das Zertifikat welches genau diesen Therapeuten als Reittherapeut zertifiziert im Original vorzeigen.

Hat dieses ein Siegel mit einer Zertifizierungsnummer, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es echt ist hoch.

Eine Versicherung, die möglicherweise mit einer sehr hohen Summe einspringen muss, vergewissert sich!

Das sollten Sie auch tun!

 

Haben Sie die Vermutung, dass irgendwas "mehr Schein als Sein" ist, lassen Sie sich die Versicherungspolice der "Reittherapeutenhaftpflicht" zeigen u. ggf. auch den Nachweis, dass diese bezahlt ist.

 

Diese Haftpflicht schlägt alleine mit knapp 50,00 /Mon. zu Buche.

 

Jeder seriöse Therapeut kann und wird diese beiden Dinge jederzeit problemlos vorlegen.

Mit den anderen zum Pferd? - Gruppentherapie!

Klar! Ein ausgebildeter Reittherapeut ist in der Lage, eine Gruppe von bis zu sechs Kindern oder jungen Jugendlichen zeitgleich um ein ausgebildetes Therapiepferd herum zu beschäftigen.

Diese Therapieform eignet sich besonders für Kinder mit sozialen Schwächen als auch für Menschen mit Bindungsstörungen jeglicher Couleur.

        Impressionen

 

 

 

Eine Vertrauensübung...

Die Dame ist auf dem Foto bereits über 70 Jahre und hier seit etwa 10 min. das erste Mal auf einem Pferd.

 

RESPEKT!

 

 

 

Bei den ganz kleinen ist Vertrauen oft selbstverständlich.

Diese junge Dame ist auf dem Foto

erst 2 1/2 Jahre alt und die Frühförderung ist ihr gut bekommen.

Dieses Tier wusste sehr genau, was es zu tun hatte.

 

Danke und R.I.P. Thunderbird