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Torgeir Hatzel-Meimers

alias

"Kleine Eule"
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Ganzheitliches Pferdetraining

Was´n das? 

Das ganzheitliche Pferdetraining versteht sich als ein Umgang mit dem Pferd welcher in relativ kurzer Zeit zu einer Anerkennung des "Reiters" als das "Bessere Pferd" führt.

Dabei imitiert der Reiter in einer Art "Unterhaltung" das Verhalten des Leittieres einer Herde.

Während sich Pferd & Reiter in einem abgegrenzten und beruhigten Bereich von bestenfalls 20 X 20 Metern aufhalten und sich frei und scheinbar unabhängig voneinander bewegen.

Genau wie im Reitunterricht ist diese "Unterhaltung" in die drei Sequenzen Einleitung, Hauptteil und  Ausklang gegliedert.

Der Hauptteil soll besonders bei jungen Pferden eine maximale Zeit von höchstens 20 Minuten nicht überschreiten und - genau wie die Lektionen im Reitunterricht - mit einem für "Reiter & Perd" positiven Ereignis enden.

Und wozu das Ganze?

Sobald sich ein Mensch in die Nähe eines Pferdes begibt, befinden sich die zwei Individuen aus Sicht des Pferdes in einer herdenartigen Situation.

Für das Pferd geht es aus seiner Veranlagung heraus sofort darum, wer hier "das Sagen" hat.

Anfänglich wird das Pferd immer versuchen, sich in der Rangordnung nach oben zu arbeiten.

Mit dem "Ganzheitlichen Training" stellt der Reiter durch unbedingt konsequentes Verhalten und Durchsetzungsvermögen immer wieder seine Überlegenheit gegenüber dem Pferd unter Beweis.

Völlig gewaltfrei lernt das Pferd den Reiter als das "bessere Pferd", als sein Leittier anzuerkennen.

Immer seltener wird der Mensch vom Pferd "in Frage" gestellt und geprüft.

Das Ergebnis ist die bedingungslose Anerkennung des Reiters dessen Anweisungen es aus freien Stücken zu folgen gilt.

Wieso sollte dieses Training der eigentlichen Ausbildung voran gesetzt werden?

In der klassischen Ausbildung geht es darum, das Pferd möglichst friedlich, notfalls jedoch mit einer aus der Konsequenz erwachsenden Gewalt, zu unterwerfen.

Das Ergebnis ist eine Unterwerfung des Tieres von aussen.

Das Pferd ergibt sich vor der in letzter Konsequenz drohenden

(und von diversen Bereitern manchmal allzugern demonstrierten) Gewalt in sein Schicksal und folgt den Anweisungen des Reiters.

Oftmals nur bedingt willig.

Der Reiter kann als Folge an den einzelnen Segmenten der

"Skala der Ausbildung" arbeiten  an deren Ende bestenfalls die "Durchlässigkeit" steht.

 

Das Ganzheitliche Pferdetraining hat, wie oben beschrieben, die aus Anerkennung entstehende, freiwillige Unterwerfung des Pferdes zum Ergebnis.

Als Resultat erlebt der Reiter ein waches, lernbereites und ausgesprochen williges Pferd.

Dieses Pferd sollte zwar die einzelnen Sektionen der

"Skala der Ausbildung" genauso lernen um an Exterieur und Interieur keinen Schaden zu nehmen, doch wird es diese Lektionen wesentlich bereitwilliger annehmen.

Takt, Losgelassenheit, Anlehnung, Schwung, Geraderichtung und Versammlung...

...mögen bei den unterschiedlichen Reitweisen (z.B. Klassisch, Barock, Western oder Freizeit) unterschiedliche Definitionen der Begriffe zugrunde gelegt werden, so gilt dennoch für alle Reitweisen...

...Gewöhnung sowie die Entwicklung von Schub- und Tragkraft sind für die dauerhafte Nutzung eines Pferdes das gesund bleiben soll unabdingbar!

"Kleine Eule" bietet zum Thema ganzheitliches Pferdetraining sowohl das Training für Ihr Pferd als auch zwei jeweils zweitägige Workshops an.

 

 

Eine Buchung wird nur akzeptiert, wenn die Unterzeichnenden die AGBs dazu gelesen haben! Diese werden ganz real in Form von bedrucktem Papier zu jeder Buchung übergeben.

In der hier folgenden Foto Dokumentation ist es gelungen, die Wirkung des "Ganzheitlichen Pferdetrainings" recht eindrucksvoll zu schildern.

Die Bilder entstanden auf dem Gelände der Tierpension

"Frei Schnauze" am Tag der offenen Tür; auf dem Grundstück meiner Freunde vor Publikum. Die Zuschauer befinden sich hinter dem Fotografen "Peter Schüler".

Ich wünsche viel Spaß und ein sehendes Auge, bei dieser kleinen Chronik eines Pferdetrainings im Sinne des "native Horsemanship"

So weit weg vom Menschen und so dicht wie möglich am Artgenossen ahnt der kleine Hengst das irgendwas auf ihn zukommt.

Seine ganze Körperhaltung drückt aus das er sich jedoch keinesfalls kampflos ergeben wird.

Der Tanz hat begonnen. Aus einem kampfbereiten Hengst wurde einige Sekunden später ein Flüchtling...

... der nach irgendeinem Ausweg sucht - vieleicht kommt ja auch Hilfe aus dem Zuschauerbereich? ...

... unbezähmbar ... den Anschein erweckend sich niemals zu unterwerfen...

... mit Scheinangriffen ...

... und wild ... wird innerhalb von ca 20 min. ohne Gewalt ...

... und ohne Schmerz, ein Fragensteller ... (kann ich Dir Vertrauen?)

... der sich anschickt Schritt ... (jetzt nur keinen Fehler machen)

... für Schritt und Vertrauen testend ...

... zum Vertrauten zu werden... (gaaanz Vorsichtig jetzt)

... und ohne Bedingungen zu stellen auf Schritt und Tritt ...

... im exakt gleichen Tempo und gleicher Schrittlänge zu Folgen und so ...

... zu einem Partner zu werden, der ...

... am Ende am liebsten nur noch an meiner Seite war.

 

Heute läuft "Fridolin" wieder dauerhaft in der Obhut von

"Frei Schnauze" in Odisheim wo für einen tollen Kumpel gesorgt wurde. Der heißt sehr trefflich Shatter. Wir sind der Meinung ein Indianerpony kann ruhig einen Begleiter mit diesem Namen haben ;-))